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Danach polterte der ansonsten besonnene Tottenham-Coach Mauricio Pochettino und forderte mehr Respekt für seine Mannschaft ein.  

Video: Harry Kane, Tottenhams Tormaschine. In den drei CL-Partien dieser Saison traf er bereits fünf Mal. (Quelle: YouTube/MNXHD)

Die Engländer spielen zu Hause gegen Young Boys Bern und werden wohl gegen den CL-Neuling einen Heimsieg landen. Damit würden sie ebenfalls das Achtelfinale fixieren, wenn Valencia nicht gewinnt.

Bislang läuft es für die Mannschaft von Leonid Slutski sowohl in der Königsklasse als auch in der russischen Liga sehr gut. Im Aufstiegsduell mit der höher eingeschätzten Konkurrenz landete ZSKA zuletzt einen wichtigen 3:2-Heimerfolg über PSV Eindhoven und hat damit weiterhin die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale.

Im Gegensatz zu den Engländern, die auf Barca treffen, haben es die „Nerazzurri“ mit PSV zu tun, das noch sieglos ist, auf dem letzten Platz der Gruppe B liegt und keine Chancen mehr auf ein Weiterkommen oder die Europa League hat.

Rückblickend auf die bisherigen fünf Auswärtspartien in der Königsklasse stehen für Atletico bloß zwei Siege zu Buche. Als besonders blamabel erwies sich Atleticos Gastauftritt in der Gruppenphase im fernen Kasachstan, als man beim FK Astana nicht über ein torloses Remis hinausgekommen war.  

Oder gelingt Monaco die Revanche für das Aus beim bislang letzten Aufeinandertreffen?

Angesichts der unternommenen finanziellen Anstrengungen ist es schließlich verdammt dünn, dass nach fünf absolvierten Partien lediglich zwei Siege für den Premier-League-Klub zu Buche schlagen: Namentlich mit den Resultaten in der Fremde kann der Katalane nicht zufrieden sein.

Zidane baut einmal mehr auf die Qualitäten von Ronaldo. Der Topstar hat auch in dieser Königsklasse für neue Superlative gesorgt. In den ersten zehn Spielen hat der 33-Jährige in jeder Partie immer mindestens einmal getroffen. Erst im Halbfinale ist diese Serie gerissen.

Daher genügt den Katalanen in den verbleibenden beiden Spielen ein einziger Punkt, um zum 17. Mal hintereinander die K.o.-Phase der Königsklasse zu erreichen.

 Besonders für Trainer Manuel Pellegrini dürfte das erste Semifinale der Klubgeschichte auch eine unheimliche Genugtuung sein, schließlich betreut dieser die Mannschaft schon seit Monaten in dem Wissen, ab Sommer von Bayern-Coach Guardiola abgelöst zu werden, gleich, wie viele Titel er bis zum Saisonende letztlich vorzuweisen hat.  

Das Achtelfinale der Champions League hat das Duell des aktuellen Europa League-Gewinners mit seinem dreifachen Vorgänger gebracht. Der FC Sevilla hat den zweitwichtigsten Europapokalbewerb zwischen 2014 und 2016 drei Mal in Folge für sich entscheiden können.

City-Sportdirektor Txiki Begiristain hat Respekt vor den Gegner aber vertraut auch auf die eigenen Stärken.

Ein derartiges Endspiel gilt es insbesondere deshalb zu vermeiden, weil sich United zuletzt nicht als sonderlich auswärtsstark erwies: Aufgrund der mageren Auftritte in Eindhoven (1:2) und Moskau (1:1) ist die Tabellenführung fast ausschließlich auf die beiden Heimsiege zurückzuführen.

Nach dem Ende der Ära Alex Ferguson im Sommer 2013 einigten sich die Verantwortlichen bei United auf die Einstellung von David Moyes als neuen Übungsleiter, der vom FC Everton zu den Red Devils kam. Doch dieser konnte nie richtig mit dem Druck umgehen, bei einem solch renommierten Großklub das Heft in der Hand zu halten.

 Verständlich also, dass sich die Furcht vor dem deutschen Viertelfinalgegner auf der iberischen Halbinsel in Grenzen hält. „Der Wolf gleicht eher einem Lamm“, spottete die Madrider Zeitung El Mundo bereits am Samstag vor einer Woche.  

Allerdings gibt es auch die eine oder andere Statistik, die den Gastgebern im Endspiel um den Aufstieg zum Verhängnis werden könnte: So gingen die jüngsten sieben europäischen Vergleiche mit Klubs aus der Premier League allesamt verloren.

Die Truppe von Jürgen Klopp ist in der Defensive ab und an sehr anfällig. Das haben insbesondere die Römer aufgezeigt.

Abgesehen davon treten hinsichtlich des jeweils vorhandenen Spielermaterials natürlich ebenfalls deutliche Diskrepanzen zu Tage. Insbesondere was die Qualität der Sturmreihen anbelangt, liegen die beiden Teams momentan Welten voneinander entfernt:

Nun mag so mancher vielleicht einwenden, dass Napoli mit Liverpool und PSG nicht zu vergleichen sei.

 Eine dieser 13 Niederlagen kassierte die Mannschaft von Paulo Fonseca am dritten Spieltag dieser Saison beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Kiew. Dies ist die bis dato einzige Liga-Pleite von Donezk in dieser Saison.  

Die Gäste aus Donezk stehen hingegen unter großem Druck. Der Truppe von Paulo Fonseca hilft im Kampf um den Aufstieg eigentlich nur ein Dreipunkter.

Wie sich diese Konstellation auf die letzten beiden Spiele der Gruppe G auswirkt, ist die große Frage.

Angesichts der dennoch ordentlichen Leistung war es dann aber nur umso bitterer, dass das Team beim Rückspiel im fürstentum ohne jede Chance blieb; aufgrund der drei Treffer von Germain und Falcao war der Drops praktisch bereits vor der Einnahme des Pausentees gelutscht.

Zum Auftakt der Gruppenphase der Champions League konnten sich sowohl die Bayern als auch Paris Saint-Germain ihrer Pflichtaufgaben mühelos entledigen. Zum nun anstehenden Showdown im Prinzenpark scheinen sich beide Mannschaft dennoch nicht ganz auf Augenhöhe einzufinden.

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